 |  |  |  |  | |  | Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser Wettermässig steht uns ein tolles Wochenende bevor. Und vielleicht spielt Roger Federer am Sonntag um seine achte Wimbledon-Krone! Auf die Gefahr hin, als Spielverderber zu gelten: Das Wochenende dürfte aus ganz anderen Gründen ein heisses werden. Stichwort Grexit: Ob es dazu kommt, sollte spätestens am Sonntag feststehen, der Countdown läuft, René Höltschi hat mögliche Szenarien durchgespielt.
Was heute wichtig ist Griechenland bittet um ein neues Hilfspaket von gut 53 Milliarden Euro. Die Regierung hat am Donnerstag ein neues Sparprogramm an den Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem abgeschickt. Bis zum Sonntag müssen nun eine Reihe von Schritten erledigt werden, die normalerweise Wochen in Anspruch nehmen. Die Krise und Kapitalverkehrskontrollen haben die griechische Wirtschaft derweil praktisch zum Erliegen gebracht. EU-Innenminister erzielen keine Einigung zur Umsiedlung von Asylsuchenden. Bei dem Treffen in Luxemburg gaben die EU-Staaten genügend Zusagen für die Aufnahme von über 20'000 Kontingents-Flüchtlingen aus Drittstaaten. Für die EU-internen Umsiedlungen aus Italien und Griechenland hingegen wurden die erforderlichen Zusagen nicht gemacht. Der Datendiebstahl bei der amerikanischen Personalverwaltung übertrifft alle Befürchtungen. Bei dem Hackerangriff wurden 21 Millionen Personaldossiers gestohlen. Die Attacke betrifft Dossiers von Personen, die sich für sicherheitsrelevante Stellen bewarben. Zum Bericht Die Konföderiertenflagge wird vom Regierungssitz in Columbia entfernt. Nach dem Senat stimmte am Donnerstag auch das Abgeordnetenhaus des amerikanischen Gliedstaates South Carolina dafür. Unter dieser Fahne kämpften die Konföderiertenstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg für die Erhaltung der Sklaverei. Hintergrund der Debatte um die Flagge ist die Ermordung von neun Schwarzen in einer Kirche in Charleston. Der 21-jährige Täter, der mutmasslich aus rassistischen Gründen mordete, hatte mit der Flagge im Internet posiert. Brics-Staaten beenden ihr Gipfeltreffen im russischen Ufa. Russlands Präsident Putin mahnte, die Brics sollten den gegenseitigen Handel in eigenen Währungen stärken. Damit verbunden sei auch eine Kooperation der Zentralbanken. Ein wichtiges, konkretes Ergebnis des Gipfels waren die abschliessenden Schritte zum Aufbau einer eigenen Entwicklungsbank («New Development Bank», NDB) und eines Pools aus Währungsreserven.
Was wir im Auge behaltenJuncker trifft Politiker der griechischen Opposition in Brüssel. Der Luxemburger will zunächst mit einer Delegation der konservativen Nea Demokratia zusammenkommen. Für den Freitag ist eine Begegnung mit dem Chef der proeuropäischen Partei To Potami, Stavros Theodorakis, geplant. Roger Federer trifft in Wimbledon in den Halbfinals auf Andy Murray. Federer ist der letzte im Turnier verbliebene Schweizer. Sein allfälliger Finalgegner wird in der Partie zwischen Novak Djokovic und Richard Gasquet ausgemacht. Live-Ticker ab 16 Uhr |  |  |  | |  |  |  |  |  |  |  | |  | Meine Lese-Empfehlung für Sie
Eishockeyspieler sollte man sein, vor allem, wenn die Hitzerekorde purzeln wie Anfang dieser Woche. Während der Bodensee an gewissen Stellen bis zu 29 Grad warm war und keine Chance zur Abkühlung bot, kurvte Nino Niederreiter im Sportzentrum von Romanshorn übers Eis. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, denn Niederreiter ist Eishockeyprofi, und das in der besten Liga der Welt, der nordamerikanischen NHL. Doch mitten im Hochsommer, wenn selbst in Los Angeles oder Tampa, Florida, der Puck endlich ruht? Wer Niederreiter schon spielen gesehen hat, zum Beispiel an der WM 2013 als Leaderfigur im Schweizer Silber-Team, ahnt, dass der Churer seine imposante Kraft nicht bloss aus gesunder Bergluft schöpft und dass seine schlittschuhläuferische Leichtigkeit das Resultat grossen Trainingsfleisses ist. Im Interview mit Sportredaktor Philipp Bärtsch erzählt Niederreiter aus seiner schwierigen Anfangszeit in Übersee. Und wie Arno Del Curto, der Meistermacher des HC Davos, reagierte, als 2009 der 17-jährige Nobody Nino ihm mitten in den Play-offs eröffnete, er sei dann mal weg, und nach Kanada aufbrach. Hier geht's aufs Eis.
Aufs Schlachtfeld zog es Auslandredaktor Andres Wysling. Und nicht irgendeines: Marignano sollte es sein. Doch wo anfangen mit der Spurensuche 500 Jahre nach der letzten grossen Schlacht der Eidgenossenschaft? An der Via dei Giganti! Hier beginnt mein Kollege seinen Marsch aufs Schlachtfeld, der aber erst einmal enttäuschend verläuft: «Wo 1515 Zehntausende kämpften und zu Tausenden starben, fühlen wir uns heute wie Zwerge.» Tapferen Schrittes und durch eine Lücke im Zaun schafft es der Spurensucher doch noch aufs freie Feld, auf die Ebene von Marignano, und auf verschiedene Gehöfte, deren Geschichten bis zurück zur Schlacht gehen. Wie eine Gutsbesitzern beim Anblick einer Darstellung der Schlacht des Basler Söldners und Künstlers Graf reagierte, erfahren Sie hier.
Ich wünsche Ihnen jetzt schon ein schönes Wochenende |  |  |  |  Christoph Fisch Tagesleiter / Leitender Redaktor Print & Replika | |  |  |  | | Aktuelle Kurse |  | ![]() |  | | AKTIENINDIZES |  |  | | Name | aktuell | % Vortag | | SMI | 8.985,08 | 1,50 |  | | DAX | 10.996,41 | 2,32 |  | | Euro Stoxx 50 | 3.420,03 | 2,78 |  | | Dow Jones | 17.548,62 | 0,19 |  | | Nikkei-Index | 19.816,04 | -0,20 |  | |  | |  | | |  | | |  |  |  | |  | |  | Abonnenten können hier die ganze Zeitung lesen. |  |  | |  |
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