niedziela, 8 czerwca 2014

Fwd: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie



---------- Forwarded message ----------
From: SPIEGEL-Brief <epaper@newsletter.spiegel.de>
Date: 2014-06-07 8:55 GMT+02:00
Subject: Die Themen der aktuellen Ausgabe für Sie
To: pascal.alter@gmail.com


szmtag
Jetzt den digitalen SPIEGEL mit 50 % Rabatt sichern! Bei Darstellungsfehlern hier klicken!
Die Themen der Woche
Titelbild
Der SPIEGEL
Ist da jemand?
Die Zukunft der Religion: Glaube ohne Gott
- Fußball-WM
Interview mit Joachim Löw
- US-Politik
Will Hillary Clinton Präsidentin werden?
- Popmusik
Die wunderbare Neuseeländerin Lorde
- TV-Fußball
Jürgen Roth über die Sprache der Kommentatoren
Jetzt am Kiosk!
Zur digitalen Ausgabe

Sehr geehrter Herr Pascal Alter !

Neun Tage nur, dann trifft die deutsche Nationalmannschaft in ihrem ersten WM-Gruppenspiel auf Portugal. Freunde fragen mich in letzter Zeit häufig, wie weit die Elf von Joachim Löw wohl kommen wird. Ob sie den Titel gewinnen kann. Da ich ein eher pessimistischer Mensch bin, antworte ich: "Ausgeschlossen. Spätestens im Viertelfinale ist Schluss." Beliebter macht mich das nicht. Mein Kollege Jörg Kramer, der aus Brasilien über die deutsche Mannschaft berichten wird, wagt keine Prognose, ist aber optimistischer. Zum siebten Mal reist er als Journalist zu einer Weltmeisterschaft, und für diese Ausgabe hat er gemeinsam mit Alexander Osang den Bundestrainer interviewt. Joachim Löw erklärt im SPIEGEL-Gespräch, warum er im defensiven Mittelfeld auf Sami Khedira vertraut, obwohl der nach einem Kreuzbandriss noch nicht fit ist. Und er erläutert, warum viel Ballbesitz nicht unbedingt die angemessene Taktik in Brasilien sein muss: Löw will mit Überfällen zum Erfolg kommen. Nach dem Lesen dachte ich: Der Mann weiß, was er tut. Ich bin gespannt, ob meine Vorhersage eintrifft.

Wäre ich Amerikaner, würde ich die Demokraten wählen. Ich war froh, als Bill Clinton 1993 Präsident der USA wurde, ich mochte ihn, weil er nicht perfekt ist. Nun ist seine Frau Hillary der Star der Partei, in zwei Jahren stellt sie sich möglicherweise zur Wahl. Unser Washington-Korrespondent Marc Hujer beschreibt in seinem Porträt, wie sich Hillary Clinton politisch befreit hat von ihrem Mann. Sie besitzt nicht jene Leichtigkeit, die Sympathie auslöst, aber nach den Enttäuschungen unter Barack Obama wächst in der Bevölkerung der Wunsch nach Verlässlichkeit und Sachlichkeit. Hujer zeichnet das Bild einer Frau, der es - als erster Präsidentin der Vereinigten Staaten - vor allem um ihr Land gehen könnte. Und nicht um sich selbst.

Ich höre gern alternative Musik; mit dem Einheitsbrei, der im Radio läuft, kann ich wenig anfangen. Wenn es Ihnen ähnlich geht, sollten Sie den Text lesen, den unser Musikexperte Tobias Rapp über Ella Yelich-O Connor geschrieben hat, die unter ihrem Künstlernamen Lorde bekannt ist. Die Neuseeländerin hat mit "Pure Heroine" ein außergewöhnliches Debütalbum veröffentlicht, alle Texte schrieb sie selbst. Es geht Lorde nicht um die Show: Sie möchte, dass man ihr zuhört. Und das lohnt sich.

Mein ältester Sohn ist acht Jahre alt, zum ersten Mal werde ich mir mit ihm eine Fußball-WM im Fernsehen anschauen; zumindest die Spiele, die um 18 Uhr beginnen. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie ich das mit dem Ton mache. Am besten wäre es, ihn ganz abzudrehen - mir spricht nämlich der Autor Jürgen Roth aus der Seele, der im Interview mit Isabell Hülsen aus dem Medienressort sagt: "Das aseptische, plastinierte Erregungsgebahren, das Fußballreporter heute an den Tag legen, ist eine Tortur." Der Sprachkritiker, der zehn Bücher über Fußball geschrieben hat, entlarvt die Sprüche der Kommentatoren als Füll- und Verpackungsmaterial, und er hält die Interviews direkt nach dem Abpfiff für "eine Demütigung für alle Beteiligten". Dass Spieler wie Mario Götze seiner Meinung nach wirken, "als seien sie noch nie auf einen eigenen, abwegigen Gedanken gekommen" - geschenkt, auch wenn s stimmt. Götze soll nicht reden. Götze soll Tore schießen. Mir würde das reichen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und eine erfolgreiche Woche

Maik Großekathöfer
SPIEGEL-Redakteur

Maik Großekathöfer
Der aktuelle SPIEGEL jetzt am Kiosk
oder als App für Windows 8, Android, iPhone/iPad, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.
Diese Woche
 
Unbequeme Freunde
Der Streit um den neu­en EU-Kom­mis­si­ons­chef er­fasst jetzt auch die Große Ko­ali­ti­on. Die Kanz­le­rin scheint ent­schlos­sen, den SPD-Spit­zen­kan­di­da­ten Mar­tin Schulz als deut­schen Kom­missar zu ver­hin­dern. Das sorgt für Är­ger beim Ko­ali­ti­ons­part­ner. Aber es ist ein Weg, die Bri­ten in der EU zu hal­ten. Und das ist Mer­kel wich­ti­ger.  weiterlesen
 
Steuerfahnder jagen Schwarzer
Durch­su­chung bei Ali­ce Schwar­zer: Staats­an­wäl­te und Fi­nanz­be­am­te ge­hen Hin­wei­sen nach, dass die Fe­mi­nis­tin weit mehr Steu­ern hin­ter­zo­gen ha­ben könn­te als in ih­rer Selbst­an­zei­ge an­ge­ge­ben - die wäre da­mit wert­los. Droht der Emma-Her­aus­ge­be­rin nun ein Straf­ver­fah­ren?  weiterlesen
 
Eric Schmidt,
Chair­man von Goo­gle, ver­tei­digt sein Un­ter­neh­men ge­gen wach­sen­de Kri­tik - und ver­spricht Bes­se­rung. „Wir ha­ben ver­stan­den", sagt er im SPIE­GEL-Ge­spräch.  weiterlesen
 
Außerdem im Handel
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
Titelbild
zum Angebot
 
Hillary Clinton,
ehe­ma­li­ge First Lady und US-Au­ßen­mi­nis­te­rin, gilt als si­che­re Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin der De­mo­kra­ten im Jahr 2016. Hat sie aus ih­rer Nie­der­la­ge ge­gen Ba­rack Oba­ma ge­lernt?  weiterlesen
 
Angezählter Wüstenstaat
Auf den Bau­stel­len Ka­tars schuf­ten Wan­der­ar­bei­ter un­ter un­wür­di­gen Be­din­gun­gen. Sie er­rich­ten Hoch­häu­ser in Doha und die Sta­di­en für die Fuß­ball-WM 2022. Ob das Großer­eig­nis im Emi­rat aus­ge­tra­gen wird, ist nach neu­en Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fen je­doch nicht mehr si­cher. Wagt es der Welt­ver­band Fifa, dem Wüs­ten­staat das Tur­nier zu ent­zie­hen?  weiterlesen
 
Joachim Löws Masterplan
Das Spiel hat sich ge­wan­delt, eine WM stellt an­grei­fen­de Teams vor neue Pro­ble­me. Ab­wehr­rei­hen sei­en oft „wie ein Boll­werk zu­sam­men­ge­stellt", sagt Bun­des­trai­ner Joa­chim Löw, der den SPIE­GEL an sei­nen stra­te­gi­schen Über­le­gun­gen für Bra­si­li­en teil­ha­ben lässt. Sein Plan: über­fall­ar­ti­ge At­ta­cken.  weiterlesen
 
Unser Tipp
 
Lorde,
neu­see­län­di­sche Sän­ge­rin, als Kind schon hoch­be­gabt, be­kam für ih­ren ers­ten Song zwei Gram­mys. Die 17-Jäh­ri­ge ist ein Pop­star neu­en Typs: das Wun­der­kind, dem kein Ab­sturz droht.  weiterlesen
 
Zum Inhaltsverzeichnis


© SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG Informationen zum Datenschutz

Herausgeber:
SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Ericusspitze 1, 20457 Hamburg.
Telefon 040 3007-2700, Fax 040 3007-857085
Geschäftsführer: Ove Saffe. Sitz und Registergericht Hamburg HRA 61 755



Brak komentarzy: