czwartek, 8 stycznia 2015

Fwd: «Charlie Hebdo»: Ein Verdächtiger stellt sich / Frankreich und die Islamisten / Hilflos im Mittelmeer


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From: NZZ am Morgen <newsletter@nzz.ch>
Date: 2015-01-08 6:29 GMT+01:00
Subject: «Charlie Hebdo»: Ein Verdächtiger stellt sich / Frankreich und die Islamisten / Hilflos im Mittelmeer
To: Pascal Alter <pascal.alter@gmail.com>


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Peter Sennhauser
Liebe NZZ-Leserin, lieber NZZ-Leser

Das Blutbad, das drei Terroristen am Mittwoch auf der Redaktion der Pariser Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» angerichtet haben, ist ein Angriff auf unsere Werte und Rechte. Genau deshalb muss die Attacke, kommentiert mein Kollege Rainer Stadler, konsequent mit den Mitteln dieser Zivilisation abgewehrt und müssen die Täter im Rahmen jener Rechtsordnung verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden, die sie ausser Kraft zu setzen suchten.

Infame Figuren

Frankreich ist dabei nicht zum ersten Mal Schauplatz islamistisch motivierter Anschläge. Unser Korrespondent Nikos Tzermias ruft in Erinnerung, dass schon in den achtziger Jahren eine islamistische Terrorwelle 12 Todesopfer und rund 200 Verletzte gefordert hatte; der Anschlag von 1995 auf eine Pariser Bahnstation in Saint-Michel hatte 8 Menschenleben gefordert und 120 Personen verletzt.

«Lieber sterben als auf Knien leben»

Ausgerechnet mit dieser von den Fanatikern angefeindeten Zivilisation als Ziel vor Augen, wagen immer mehr Menschen aus den Krisenherden im Nahen Osten und Nordafrika die Flucht übers Mittelmeer. Dabei werden sie zu Opfern skrupelloser und offensichtlich finanzkräftiger Schlepperbanden. Dass die europäischen Zielländer deren rücksichtslosem Gebaren praktisch nichts entgegensetzen, ist laut Korrespondent Niklaus Nuspliger nicht zuletzt auf das Fehlen einer gemeinsamen Strategie und des Willens zu einer Gesamtsicht zurückzuführen.

Hilflos im Mittelmeer

Ich wünsche ihnen einen friedlichen Donnerstag

Peter Sennhauser
Tagesleiter / Leitender Redaktor nzz.ch
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